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„Ich kaufe lieber hier als im Internet“ | Verkaufsoffener Sonntag

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Der Gewerbeverein freut sich über den erfolgreichen verkaufsoffenen Sonntag in Gerolstein: Regionale Produkte locken Käufer in die Geschäfte.

Auch wenn es anfangs nach einem Testtag für Regenbekleidung ausgesehen hat, sind in der Gerolsteiner Innenstadt die Straßen beim verkaufsoffenen Sonntag nach und nach voller geworden. Vor allem haben sich die Geschäfte gefüllt.

Das hat die Inhaber gefreut. Hans Hermann Grewe, Vorsitzender des Gewerbevereins Geroteam, zeigte sich zufrieden: „Wir haben das Thema Heimatshoppen nach vorne gestellt. Das heißt, wir wollen den Menschen zeigen, wie wichtig es ist, vor Ort einzukaufen, aber wir wollen auch regionale Produkte anbieten. Und das funktioniert offensichtlich.“

So haben sich in vielen Schaufenstern Hinweise auf den Einkauf beim lokalen Händler gefunden. Ob die Kunden wegen des Heimatshoppens oder wegen zu erwartender Schnäppchen den Weg zu den Händlern gesucht haben, zeigte sich unterschiedlich: „Ich kaufe lieber hier, als im Internet. Hier kann ich was anprobieren, sonst muss ich das wieder zurückschicken, und das ist mir zu lästig.“ „Wenn ich beim verkaufsoffenen Sonntag unterwegs bin, suche ich gezielt nach Angeboten und werde immer fündig“, so haben sich Kundinnen im Vorbeigehen geäußert.

 

Dass regionale Produkte beliebt sind, hat sich im kleinen Brotkunst-Laden von Bäckermeister Josef Utters gezeigt und an den Ständen mit Gemüse aus der Region. Einigen Zulauf hat es in dem auf Produkte aus der Eifel spezialisierten Geschäft namens Eifel-Genuss gegeben. Hier finden sich Honig, Kaffee oder Kerzen, die in der Region hergestellt werden. Das Heimatshoppen könnte also nicht nur das Schlagwort eines verkaufsoffenen Sonntags bleiben, sondern ein Dauerbrenner sein, um Kunden zu behalten oder zu gewinnen.

 

Quelle:

Trierischer Volksfreund -> hier

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Raus aus dem Schmuddelwetter, rein in die Läden. Foto: Alwin Ixfeld
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Wer dem Schmuddelwetter entfliehen wollte, konnte bei Bäckermeister Josef Utters und seinen Mitarbeiterinnen Gina Zell (rechts) und Ruth Gerhardy Brotkunst bestaunen. Foto: Alwin Ixfeld
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