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Feuerwehr Oos zu Einsätzen im Raum Prüm / Lünebach (spätere Veröffentlichung)

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Habscheid-Hollnich, Haus und Auto überschwemmt

Die Feuerwehren Oos, Duppach, Bolsdorf, Oberbettingen und Hillesheim wurden zu Einsätzen im Raum Prüm angefordert.

Auf Grund des Unwetters in  der Region am Freitag Nacht gab es am Morgen vor allem im Kreis Bitburg-Prüm viele Einsätze, wodurch durch die hohe Anzahl an Einsätzen noch die Feuerwehren Oos, Duppach, Oberbettingen, Bolsdorf und Hillesheim aus dem Kreis Vulkaneifel die Wehren im Raum Prüm / Pronsfeld / Lünebach sowie das THW unterstützen mussten.
Diese wurden morgens gegen ca. 8 Uhr nachalarmiert.

Zusammen waren ca. 1.000 Einsatzkräfte in der Westeifel am Freitag im Einsatz.

Trierischer Volksfreund: www.volksfreund.de

Das Unwetter vom frühen Freitagmorgen hat die Eifel schwer getroffen: Im nahezu gesamten Eifelkreis Bitburg-Prüm waren die Retter seit etwa zwei Uhr im Einsatz. Die Kreisverwaltung rief angesichts der „großen Schäden“ in allen Verbandsgemeinden bis auf Speicher den Katastrophenfall aus. „Eine solche Situation hatten wir noch nie“, sagte Kreisfeuerwehrinspekteur Jürgen Larisch.

In Bitburg-Erdorf und in Wilsecker, so Werner Konrad vom Technischen Hilfswerk (THW) in Bitburg, seien zwei Züge entgleist. Regen und Flüsse hatten Geröll auf die Schienen gespült. Die THW-Leute waren, nachdem sie zunächst im Raum Bitburg zu mehreren Einsätzen mussten, mit rund zwölf Helfern und drei Fahrzeugen nach Prüm gekommen, um dort Unterstützung zu leisten.

 

In einigen Orten ging es dramatisch zu: Etliche Bäche und Flüsse verwandelten sich minutenschnell in reißende Ströme und überschwemmten ganze Landschaften. „Wasser von oben bis unten, einmal quer durch die Verbandsgemeinde“, sagte Alexander Thiel, der Wehrleiter der VG Prüm.

Michael Müller konnte sich aus seiner Wohnung im Erdgeschoss selbst befreien: Alles sei unheimlich schnell gegangen, sagt er. „Ich hab das Wasser kommen sehen, da war die Hälfte der Wiese schon überflutet.“ Kurz darauf stand er bis zum Bauch im Wasser.

Ortsbürgermeister Harald Urfels blickte bestürzt auf die Situation in seinem Dorf: „Mit einem Wort zusammengefasst: Scheiße. Mir tun die Anwohner unheimlich leid.“ Jetzt müsse man schauen, wie man ihnen helfen könne. Auch in Prüm mussten Bürger aus ihren Häusern befreit werden.

In Pittenbach, sagte Mario Kolf von der örtlichen Feuerwehr, habe der Blitz in ein Stalldach eingeschlagen. „Da ist jetzt ein Loch drin.“ Die Hauptstraße war zeitweise überflutet, das Wasser lief in Keller, Garagen und Wohnungen. Bürger und Einsatzkräfte versuchten, der Fluten mit Sandsäcken Herr zu werden.

Den kompletten und ausführlichen Artikel finden Sie hier: 

Trierischer Volksfreund: www.volksfreund.de

 

Hier sehen Sie einige Bilder. (zum Vergrößern draufklicken)

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Bleialt, Zeltlager komplett unter Wasser
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Lünebach, hier die Prüm die ganze Straße überschwemmt
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Lünebach, den Eifelzoo wurde auch sehr getroffen
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