Großer Eifellicht Hilfstransport im Konvoi mit Ukraine-Hilfen gestartet
Da kein Tag ohne erschütternde Nachrichten von Zerstörung, Verletzten und Horrormeldungen von Toten aus dem Kriegsgebiet der Ukraine vergeht, ist die Hilfsorganisation Eifellicht weiterhin unermüdlich im Einsatz.
In den letzten Wochen wurden mit voller Kraft Hilfsgüter für einen neuen Konvoi zusammengestellt. Logistisch muss man schon von Meisterleistungen des Vereins sprechen. Am Sonntag den 24. August konnte Vorsitzender HP Thiel nach umfangreicher Vorbereitung und Eingang von Sach- und Geldspenden das in der Ukraine sehnlichst erhoffte das Startsignal geben: „Diesmal geht es los auf einen zweiwöchigen Hilfstransport mit 2 Sattelzügen, 3 Omnibusse, 1 Sprinter und 1 Allradfahrzeug. Ein Bus wird in Lwiw zum mobilen Blutspende-Bus umgebaut. Zwei weitere gehen nach Charkiw als dringend benötigte Evakuierungsbusse.“ Mit unterwegs sind die Eifellicht-Fahrer Peter Velken, Rolf Fischgrabe, Bernd Wilms, Willy Büscher, HP Thiel, Klaus Bingen, Günter Michels, Richard Willems und Heinz Sohns.“
Die geschaffenen Netzwerke funktionieren, denn parallel ab Trier werden weitere 5 Fahrzeuge der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Trier für Hilfen in (Lviv, Kiew, Charkiw, Isjum) dabei sein.
"Aus Paderborn und Bocholt schließt sich uns unser Eifellicht-Freund Peter Velken mit dem zweiten 40-Tonner-Sattelzug an. Somit sind sie gemeinsam nach Zusammentreffen aus allen Himmelsrichtungen in einem sehr großen Ukraine-Hilfe-Konvoi unterwegs", berichtet Ewald Hoffmann, der diesmal in Gerolstein die Stellung hält und für weiteren Hilfsgüter-Nachschubs sorgt.
Traditionell wurden die Fahrer durch Pfarrer I.R. Günther Schramm – wie seit Jahrzehnten üblich – mit Fahrzeugsegnung und Gebet für eine sichere Reise verabschiedet.
„Von Gerolstein nach Zwickau früh gestartet – dort haben wir von Regionalverkehr Westsachsen (RVW) drei vollgetankte Busse als Spende für die Eifellicht Ukraine-Hilfe übernehmen dürfen. Starke Spende, starke Orga, starke Mannschaft – wir sind ab morgen weiter unterwegs durch Polen Richtung Polnisch-Ukrainische Grenze!“ gab Thiel Zwischenmeldung.
NGO-Partner und Freund Pavlo Sobchuk in Charkiw schreibt in Facebook:
„Wir wünschen euch eine sichere Reise und Gottes Segen, liebe Freunde. Unsererseits werden wir alles daransetzen, euren Aufenthalt in unserer Region sicher zu gestalten. … Wir freuen uns darauf, euch bald zu treffen.“
Die besten Wünsche auch von Angehörigen und Unterstützern begleiten die Mannschaft: „Gute Fahrt & kommt gesund zurück“!














