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Hochbrücke in Gerolstein Baufortschritt und Spatenstich

Erstellt von (CZG) V.i.S.d.P.:Bruno von Landenberg, LBM Gerolstein | |   Webseite Stadt Gerolstein  Startseite gerolstein.org  Gerolstein & Stadtteile  Wohnen & Leben  Projekte  Neue Hochbrücke  Tourismus & Freizeit
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Die Arbeiten zum Bau der neuen Hochbrücke in Gerolstein sind flächendeckend angelaufen.                                                             © LBM Gerolstein

GEROLSTEIN Die Arbeiten zum Bau der neuen Hochbrücke in Gerolstein sind flächendeckend gestartet. Mehrere Baufirmen und zahlreiche Facharbeiter haben in wenigen Wochen den Bereich der Hochbrücke in eine Großbaustelle verwandelt. Auf beiden Seiten des Bauwerkes haben die bisher durchgeführten Arbeiten das Stadtbild bereits verändert. Der offizielle Spatenstich erfolgt am 14. Juni beim verkaufsoffenen Sonntag in Gerolstein.

Unterhalb des Kasselburger Weges wurde eine Gabionenwand erstellt und der obere Bereich wurde abgeböscht. Im Endausbau wird hier der neue Radweg verlaufen. Am südlichen Brückenkopf schreiten die Arbeiten zum Bau einer Stützwand voran. Diese Arbeiten bereiten die Basis für den neu zu errichtenden Kreisverkehr vor.

Im Bereich der Bahnhofsstraße wurde mit der Gründung der Bohrpfähle für den neuen Mittelpfeiler begonnen. Dazu wird ein Großbohrgerät eingesetzt. Diese raumgreifenden Arbeiten bedingen die derzeitige Vollsperrung der Bahnhofsstraße. Der Bahnhof Gerolstein und die angrenzenden Arztpraxen und Betriebe sind über den vorgelagerten Kreisverkehr in der Brunnenstraße erreichbar. Nach der Herstellung der Bohrpfähle und der Baugrube für das Fundament des Mittelpfeilers wird die Bahnhofsstraße wieder halbseitig für den Verkehr freigegeben.

Für die Gründung des Widerlagers am nördlichen Brückenkopf werden vorbereitende Arbeiten durchgeführt. Dazu wird eine Trägerbohlwand für die Sicherung der Baugrube hin zu den Gleisen erstellt.

Wie es in den kommenden Wochen weitergeht

Für den Ersatzneubau und die Behelfsbrücke sind Fundamente in den Uferbereichen der Kyll erforderlich, die letztlich wieder zurückgebaut werden. Zur Herstellung wird eine Arbeitsebene in der Kyll erstellt. Auch zwischen den Bahngleisen 4 und 5 wird ein temporäres Fundament gebaut. Am neuen Widerlager Nord werden, wie jetzt am Mittelpfeiler, die Gründungsarbeiten mit der Herstellung der Großbohrpfähle vorangetrieben.

 
  IMPRESSUM

  V.i.S.d.P.:      Bruno von Landenberg, LBM Gerolstein

  ANSCHRIFT:  Brunnenstraße 1, 54568 Gerolstein

  TELEFON:     06591 818 0

  E-MAIL:         info@lbm-gerolstein.de

 

Die aktuellen Bauarbeiten schränken die Verkehrsführung insbesondere im Bereich am neuen Mittelpfeiler in der Bahnhofstraße für Autofahrer und Fußgänger ein. Hinweis- und Sperrschilder regeln den Verkehrsfluss. „Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer eindringlich, die abgesperrten Bereiche weder zu befahren noch zu betreten und bedanken uns für das Verständnis“, so Viola Herrmann vom Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein.

BASISINFORMATIONEN 
ZUM BAU ERSATZBAUWERK
HOCHBRÜCKE GEROLSTEIN

  • Hochbrücke wurde 1952 erbaut und ist der heutigen Verkehrsbelastung nicht mehr gewachsen.
  • Verkehrsbelastung ca. 15.000 Fahrzeuge / Tag,
    davon ca. 7 Prozent Schwerlastverkehr, ca. 1.080 Schwerlastfahrzeuge
  • Bauherren: Bundesrepublik Deutschland (wg. Linienführung B410, größter Anteil an den Baukosten), DB AG (wg. Eisenbahnkreuzung), Stadt Gerolstein (wg. Herstellung der Gehwege), Land (wg. Kreuzungsbeteiligung)
  • Geplante Baukosten:
    21 Millionen Euro
  • Planungsbeginn: Oktober 2022 (mit Freigabe der Bauhöhe durch die DB AG)
  • Einleitung Planfeststellungsverfahren: August / September 2023
  • Planfeststellungsbeschluss:
    Dezember 2024
  • Bestandskraft Planfeststellungsverfahren:
    März 2025
  • Baubeginn: März 2026
  • Projektverantwortlicher:
    Landesbetrieb Mobilität (LBM) Gerolstein
  • Projektleitung LBM:
    HERRMANN Viola, ARIMOND Oliver, SIMON Robert, WAGNER Raphael, THEISEN Stefan, SCHIFFELS Tobias
  • Vollsperrung Hochbrücke:
    März 2027 bis Februar 2028
  • Projektabschluss:
    Ende 2028
  • Baustellendokumentation:
    Agentur Höser, St. Thomas
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