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Resolution ärztliche Versorgung

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In der letzten Stadtratssitzung am 20. Mai 202 hat der Stadtrat mit großer Mehrheit eine Resolution zur ärztlichen Versorgung verabschiedet.

Resolution zur Sicherstellung der ärztlichen Versorgung am Mittelzentrum Gerolstein


Die ärztliche Versorgung der Bevölkerung, auch der im ländlichen Raum, ist eine Aufgabe der Daseinsvorsorge
gemäß Landesentwicklungsplanung. Wenn nicht der Eindruck entstehen soll, dass die Menschen im
ländlichen Raum Bürger 2. oder 3. Klasse sind, fordern wir die Landesregierung auf, das St. Elisabeth-
Krankenhaus Gerolstein mit allen Funktionen eines Krankenhauses der Grund- und Regelversorgung zu
erhalten.

Wir fordern von der Landesregierung bzw. dem Gesundheitsministerium Rheinland-Pfalz:


1. Erhalt des Krankenhauses Gerolstein als Krankenhaus der Grund- und Regelversorgung
2. Erhalt des Krankenhauses Gerolstein als Zentrum der Notfallversorgung
3. Vollumfänglicher Erhalt der Bereitschaftsdienstzentrale der kassenärztlichen Vereinigung (KV RLP)
am Krankenhaus Gerolstein bzw. Rücknahme der geplanten Kürzungen
4. Stärkung der Rettungswache Gerolstein und Erhalt des Notarztstandortes am Krankenhaus Gerolstein
5. Finanzielle und ideelle Förderung eines Medizinischen Versorgungszentrums (MVZ) im Mittelzentrum
Gerolstein zur kurz- bis mittelfristigen Sicherung der ambulanten hausärztlichen und fachärztlichen
Versorgung.


Neben der Versorgung des Mittelzentrums Gerolstein ist von allen Maßnahmen, die am Krankenhausstandort
Gerolstein „angedacht“ oder „geplant“ sind, auch der gesamte zugeordnete Mittelbereich mit
dem Grundzentrum Hillesheim und Jünkerath / Stadtkyll betroffen.


In alle Überlegungen zum Krankenhausstandort ist auch einzubeziehen, dass Gerolstein die einzige Stadt im
Vulkaneifelkreis und ebenso im Eifelkreis Bitburg-Prüm ist, die über einen direkten Bahnanschluss (Eifelstrecke
Köln-Trier) verfügt. Dies sollte bei Planungen und Überlegungen eine nicht unerhebliche Rolle spielen,
vor allem wenn in Bezug auf die klimatischen Verhältnisse der motorisierte Individualverkehr (MIV)
reduziert und der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) gestärkt werden soll. Dass die Stadt Gerolstein
auch in diesem Bereich sehr große Anstrengungen unternimmt, sollte auch dem Land nicht verborgen geblieben
sein.

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