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Kyllpark Gerolstein

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    Startschuss

    Startschuss zur Eröffnung, ausgeführt von Herrn Wollwert von den Gerolsteiner Stadtsoldaten.

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    Am Becken

    Man kann auf den großen Steinen sitzen oder bis runter an das Wasser steigen

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    An der Biegung des Flusses

    Der Park lädt zum Spaziergang entlang der Kyll bis hinter das Wehr ein

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    Brücke am Fluss

    Die Brücke verbindet die Ufer rechts und links der Kyll

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    Wasserspiele

    Die vielbesuchten und besonders von den Kindern geliebten "Wasserspiele"

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    Helenenquelle

    spendet Durstigen frisches, sprudelndes Quellwasser

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    Kyllpark bei Nacht

    Kyllpark Zauber einer Nacht

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    Erlöserkirche bei Nacht

    Kyllpark Blick auf Erlöserkirche

Vom Projekt "Stadt im Fluss" zum Kyllpark
Kyllpark

Am 15. Mai 2017 wurde der Kyllpark als erster Teil der Maßname "Stadt im Fluss" feierlich eröffnet. Neben den Bürgermeistern der Stadt, Herr Bongartz, und der Verbandsgemeinde, Herrn Pauly, freute sich besonders die rheinland-pfälzische Umweltministerin Ulrike Höfken (Grüne), die extra an diesem warmen und sonnigen Tag aus Mainz angereist war. Sie wies auch auf den erheblichen Landeszuschuss "von über einer Million Euro für diesen ersten Bauabschnitt" hin, lobte aber auch die gelungene Umsetzung dieses besonderen Platzes.

Ob Groß der Klein, ob Jung oder Alt, alle erfreuten sich am Kyllpark. Ob Wasserbecken, Ruhebänke, Wasserspiele, Querungssteine durch die Kyll oder einfach entspannen auf einem Rasenplatz. Es ist für jeden etwas dabei. Und wer im Winter oder Sommer einfach nur flanieren möchte, kann entlang der Kyll bis hinter das Wehr spazieren und auf der anderen Seite wieder zurück.

Ab Sommer wird im ehemaligen Quellenpavillion vor dem Rathaus eine Eisdiele für kühle und frische Genüsse sorgen. Na, wenn das mal nichts ist.

Freuen Sie sich auf den Kyllpark.

Die Kyll – der größte Fluss der Eifel

Die Kyll ist mit 127 km der längste Fluss mit dem größten Einzugsgebiet der Eifel. Eigentlich fließt die Kyll mit all ihren Windungen in Südost-Nordwestrichtung zur Mosel hin, in und um Gerolstein verläuft das Kylltal jedoch von Ost nach West, um den harten Klotz der Gerolsteiner Dolomiten herum.

Hier die „Rekorde“ der Kyll, deren Wasserstände am Pegel Gerolstein seit 1977 kontinuierlich erfasst werden. Die niedrigsten Wasserstände gab es sommers am 16.07.1980 und am 28.08.1991, so flossen damals nur rund 600 l Wasser pro Sekunde die Kyll hinunter! Ganz anders dagegen die Situation im Winter, als z. B. am 07.02.1984 und am 22.12.1991 ein Hochwasserstand von 274 cm gemessen wurde. Der Wasserstand hat sich dabei „verfünfundfünfzigfacht“, und die Abflussmenge mit 339.000 l/s gar „verfünfhundertsechzigfacht“!

Die Urkyll fließt seit Hunderttausenden von Jahren durch die Eifel. Auch vulkanischen Ereignisse haben den Lauf der Kyll verändert. In Gerolstein schob sich vor 30.000 Jahren der heutige Sarresdorfer Lavastrom in die Kyll und staute diese auf. Der Strom der Kyll hat auch hier den harten Basalt umflossen und sich ins kalkige Nebengestein seitdem gut 3 m tief eingeschnitten. Die Kyll fräste sich also mit ca. 0,1 mm/Jahr ins Gebirge ein. Zumindest in Gerolstein wird die linke Flussseite fast immer von anstehendem devonischem Karbonatgestein gebildet, während die rechte Flussseite von Schotter- und Lehmterrassen, aber auch von hartem Basalt gebildet wird. Der Mensch hat diese Basalt-, Kies- und Lehmterrassen weiter genutzt, für Garten-, Wohn- und Verkehrszwecke.

Die Kyll ist ein sauberes Fließgewässer der Güteklasse II. Mit ein bisschen Geduld sieht man  Forellen im Wasser „stehen“, sie warten auf Beute. Oft stehen auch „Fliegenfischer“ im Fluss und warten ebenfalls auf Beute. Beschattet wird die Kyll von Schwarzerlen, dem typischen Baumbestand am Ufer der Eifelbäche und -flüsse.

Ein Revier für Fliegenfischer

Gerne und oft besuchen Fliegenfischer das Gewässer der Kyll. Wie hier auf dem Foto der begeisterte Fliegenfischer Joseph Van de Ven am Kyllpark in Gerolstein. Angelscheine erhalten Sie gleich um die Ecke bei Haus & Hobby Eul, Bahnhofstraße 6