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Bummeln mit Rückenwind

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Einer der Anziehungspunkte beim „Frühlingserwachen“ ist traditionell die Autoschau. FOTO: Vladi Nowakowsk

Die Besucher lassen sich auch von heftigen Windböen nicht vom Shoppen abschrecken: Gerolstein hat mit dem ersten verkaufsoffenen Sonntag die Saison eingeläutet.

Auch wenn so manche Kopfbedeckung sich sturmbedingt von ihrem Besitzer verabschiedet: In der Hauptstraße und am Brunnenplatz, wo der größte Teil der Automobil-Ausstellung, der landwirtschaftlichen Maschinen und Gartengeräte aufgebaut ist, ist das Interesse am ersten verkaufsoffenen Sonntag groß.

„Die Veranstaltung läuft bisher sehr gut und auch nach Plan“, sagt Hans-Hermann Grewe, der Vorsitzende des Gewerbevereins Gero-Team. Bedauerlicherweise hätten jedoch das in Gerolstein beheimatete IT-Bataillon 281, das eine ihrer Kommunikationsanlagen vorführen wollte, sowie die Reservisten-Kameradschaft mitsamt ihrer Gulaschkanone ihre Zelte in der Bahnhofsstraße abbrechen müssen. „Wegen der Böen droht uns  das Dach der Feldküche zusammenzuklappen“, sagt einer der Soldaten. „Das ist für die Umstehenden zu gefährlich.“

An einer weitestgehend windgeschützten Stelle stehen die Jäger der Kreisgruppe Vulkaneifel. „Wir wollen einerseits Kindern und Jugendlichen die heimische Tierwelt anhand von Präparaten zeigen“, sagt der Vorsitzende Rolf Schu vor dem offenen Anhänger mit der Aufschrift „Erlebnisschule Wald und Wild“. „Wir wollen aber auch darlegen, dass wir nicht nur die Bösen sind und Tiere erschießen, sondern  uns sehr stark für den Naturschutz einsetzen.“

In der Hauptstraße nimmt gegen 14 Uhr der Besucherstrom stetig zu. „Berghoch herrscht Rückenwind“, freut sich Marion Wolff aus Bonn und lacht. „Das nenne ich Service beim Shoppen.“

 

Dieser Artikel ist von:

Trierischer Volksfreund
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Beim verkaufsoffenen Sonntag können Kinder auch etwas lernen. Leonie, Emily und Hannah Gorges vor den Präparaten heimischer Wildtiere in der mobilen Erlebnisschule Wald und Wild der Jägerschaft Kreisgruppe Vulkaneifel. FOTO: Vladi Nowakowsk
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Dem Wind getrotzt: Viele Besucher nutzen die Gelegenheit für einen Bummel durch Gerolstein. FOTO: Vladi Nowakowski
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